Persönliche Statements über Karriere in der Region Pilsen-Oberpfalz

Es gibt viele gute Gründe, sich für eine Ausbildung, ein Praktikum oder einen Job in der Region Pilsen-Oberpfalz zu entscheiden. Lesen Sie Statements von verschiedenen Personen, die diesen Schritt gemacht haben.

Thomas Betz, Vorstand, Mühlbauer AG, Roding

Wir sind ein weltweit tätiges Unternehmen mit Niederlassungen in mehr als 30 Ländern. Um überall auf dem Globus schnell und kompetent agieren zu können, ist eine internationale Besetzung an Mitarbeitern wichtig. An unserem Stammsitz in Roding haben wir für unsere Mitarbeiter einiges zu bieten: Angefangen von einer intakten Natur und freundlichen Menschen bis hin zu einem sehr interessanten und weltumspannenden Arbeitsfeld mit enormen Zukunftsperspektiven – in der Summe eine ideale Kombination für das private und berufliche Leben.

Alexandra Dengler, Qualitätsprüferin, BMW Werk, Regensburg

Ich komme aus der Oberpfalz und ich lebe gerne hier. Regensburg ist für mich eine Traumstadt – sie ist nicht zu groß, bietet aber unheimlich viel Kultur, abwechslungsreiche Veranstaltungen und eine große Auswahl an Lokalen. Es ist schön, hier in unserer Region zu arbeiten und noch dazu für einen Arbeitgeber wie BMW. Die Marke ist innovativ und denkt voraus, etwa zum Thema umweltfreundliche Fahrzeuge. Außerdem ist das Unternehmen ein sicherer Arbeitgeber mit super Sozialleistungen.

Ondřej Eliáš, Leiter, Commerzbank, Pilsen

Ich bin seit 1995 für die deutsche Commerzbank tätig. Meine Arbeit gibt mir die Möglichkeit, unser Land und Mitteleuropa von einer internationalen Perspektive aus zu betrachten. Der Austausch mit Kollegen aus anderen Ländern und Kontinenten gehört zu meiner täglichen Arbeit. Sprachkenntnisse waren für meinen beruflichen Werdegang wichtig und erlaubten mir, nach meinem Studium zwischen mehreren Angeboten zu wählen. Die Region Westböhmen ist von der intensiven Zusammenarbeit mit den Nachbarregionen geprägt, neben Englisch ist Deutsch daher sehr wichtig.

Thomas Frisch, Elektroniker für Betriebstechnik, Klug GmbH integrierte Systeme, Teunz

Meine Ausbildung als Elektroniker für Betriebstechnik habe ich 2010 als Landes- und Bundesbester abgeschlossen. Um dies zu erreichen, braucht man eine sehr gute Begleitung durch Schule und Betrieb. Ich habe mich für eine Ausbildung bei der Firma Klug entschieden, da das Unternehmen einen ausgezeichneten Ruf genießt und berufliche Perspektiven sehr gut sind. Generell denke ich, dass mir die Oberpfalz hervorragende Karrieremöglichkeiten bietet, da sich hier zahlreiche technisch orientierte Firmen angesiedelt haben.

Philipp Hauser, Elektroniker für Betriebstechnik, Klug GmbH integrierte Systeme, Teunz

Ich habe die Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik 2011 als Landesbester abgeschlossen und wurde mit einem Förderpreis für das beste Prüfungsergebnis in den Metall- und Elektroberufen ausgezeichnet. Die Firma Klug steht für eine hochwertige Ausbildung und ich habe bei Baustelleneinsätzen sowie theoretischen und praktischen Schulungen sehr viel gelernt. Momentan arbeite ich als SPS-Programmierer und Inbetriebnehmer. Wenn ich genügend Erfahrungen gesammelt habe, würde ich in ein paar Jahren gerne selbst Projekte leiten.

Prof. Dr. Gerhard Hirzinger, Institutsleiter Robotik und Mechatronik, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V., Oberpfaffenhofen

Als gebürtiger Oberpfälzer fühle ich mich immer noch stark mit meiner Heimat verbunden. Ich beschäftige mich intensiv mit neuesten Forschungsentwicklungen im Zukunftsfeld Mechatronik und beobachte deshalb mit großem Interesse die zahlreichen Forschungsaktivitäten des Mechatronik-Netzwerks in der Oberpfalz und der Unternehmen, die darin aktiv sind.

Václav Královec, Mitarbeiter im Marketing, Lasselsberger, s.r.o., Plzeň

Ich komme aus der Pilsener Region und habe nach meinem Hochschulabschluss nach Firmen in der Umgebung gesucht, bei denen ich mich beruflich verwirklichen kann. Lasselsberger blickt als größter Hersteller keramischer Wand- und Bodenbeläge in der Tschechischen Republik auf eine fast hundertdreißigjährige Tradition. Ich bin mit dem Kultur- und Sportangebot in der Pilsener Region sowie meinen Möglichkeiten zur Weiterbildung sehr zufrieden. Dank einiger größerer Firmen sind die beruflichen Perspektiven hier ausgezeichnet.

Karel Kubr, Geschäftsführer, Lintech spol. s r.o., Domažlice

Die Zusammenarbeit mit deutschen und tschechischen Partnern ist für uns sehr wichtig. Vor einiger Zeit haben wir mit anderen Firmen das Netzwerk Mechatronik Pilsen gegründet. Darüber hinaus wurde vor kurzem in Cham eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit mit anderen Netzwerken aus Bayern, Österreich und aus der Schweiz unterzeichnet. Bei Lintech beschäftigen wir vor allem tschechische Absolventen. In Zukunft möchten wir aber auch auf dem deutschen Markt aktiv werden und dort nach qualifizierten Leuten suchen.

Matthias Kufner, Ingenieur, Zollner Elektronik AG, Zandt

Nach meinem Maschinenbaustudium habe ich in der Heimat meinen Traumberuf gefunden. Bei der Zollner AG stieg ich gleich in ein tolles Projekt ein: in die Entwicklung des größten vierbeinigen Laufroboters der Welt, des neuen Drachens für die Drachenstich-Festspiele in Furth im Wald. Besonders spannend waren die ersten Gehversuche dieses mechatronischen Ungeheuers. Dabei mussten wir insgesamt 20 Achsen simultan regeln und ein Gesamtgewicht von 7.500 Kilogramm in Bewegung setzen.

Toni Leitner, duale Studentin, Klug GmbH integrierte Systeme, Teunz

Ich absolviere ein Studium der Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Regensburg und sammle gleichzeitig Praxiserfahrung im Unternehmen. Bei Klug entwickle und teste ich Software und werde an der Abschlussprüfung zur Ausbildung als Fachinformatikerin für Anwendungsentwicklung teilnehmen. Für mich hat das duale Studium viele Vorteile: Ich kann schon jetzt Berufserfahrung sammeln und natürlich ist auch die Bezahlung der Studiengebühren immer gesichert.

Helmut Schweiger, Geschäftsführer, Gerresheimer spol. s r.o., Horšovský Týn

Vor 22 Jahren habe ich bei Gerresheimer als Operator begonnen, heute bin ich technischer Geschäftsführer. Der Gang ins Nachbarland war für mich die Chance zu beweisen, dass eiserner Wille, Fleiß, Motivation und der Mut, neue Wege zu gehen, eine Karriere möglich machen – auch ohne Hochschulabschluss. Beruflich schätze ich die Art und Weise, wie in Tschechien schwierige Situationen behandelt werden, das Improvisationstalent und die Motivation der Mitarbeiter.

Petra Šperlová, Produktionsleiterin, Suspa CZ s.r.o., Bor

Ich bin bei Suspa für Auftragsannahme und -bearbeitung, Auslieferung und Materialbestellung verantwortlich und leite ein Team aus zwölf Mitarbeitern. Bei meiner Arbeit habe ich viel mit deutschen Kollegen zu tun. Mit der Zeit lernt man die kleinen Unterschiede in der Management-Kultur kennen und vor allem, mit ihnen umzugehen: So orientiert sich zum Beispiel die tschechische Arbeitswelt eher an Freundschaften als an der formellen Struktur in Unternehmen.

Gert Weymayr, Personalleiter, F.EE GmbH, Neunburg vorm Wald

Wir suchen beiderseits der Grenze nach Fachkräften und beschäftigen seit einigen Jahren mit Erfolg auch tschechische Mitarbeiter. Neben der fachlichen Qualifikation erwarten wir von ihnen grundlegende Deutschkenntnisse. Auch Teamfähigkeit ist für alle unsere Mitarbeiter wichtig. Kontakte zu Absolventen aus Tschechien knüpfen wir auf Hochschulmessen, zum Beispiel in Pilsen. Außerdem luden wir schon tschechische Studentengruppen dazu ein, sich unser Unternehmen anzusehen, was zu einem sehr guten Feedback und Bewerbungen geführt hat.

Heidi Wolf, Pressesprecherin, Bayerischer Landtag, München

Die Menschen in Ostbayern sind selbstbewusster geworden. Ich sehe gerade in der demografischen Entwicklung gute Chancen für junge Menschen: Sie können sich die Betriebe aussuchen, in denen sie ihre Ausbildung machen und in denen sie später arbeiten. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass Arbeitskräfte aus der ostbayerischen Grenzregion genauso selbstverständlich zum Arbeiten nach Pilsen fahren wie nach Regensburg oder Schwandorf.